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DOKUMENTATION DER TAGUNG (READER) >>>
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Referenten, Referentinnen, Diskussionsteilnehmer/innen, Gäste |
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Die Disziplin der Kunstvermittlung steht sowohl in Kroatien als auch in der Region (ehemaliges Jugoslawien) größtenteils am Anfang ihrer Entwicklung. Vorträge und Projektpräsentationen werden die Erfahrungen des Bereiches in deutschsprachigen Ländern beleuchten und in den Diskussionsgruppen wird nach Formaten der Kunstvermittlung und Vermittlungskunst gefragt, um so die Entwicklung lokal zu stimulieren und einen Austausch zwischen Kroatien, Deutschland und der Region zu fördern. In den letzten Jahren hat sich die Kunstvermittlung zu einem der vitalsten Bereiche des Kunstbetriebs im deutschsprachigen Raum entwickelt. Im Bezug auf die Tradition der Kulturarbeit aus den 1960er Jahren, wird gegenwärtig immer mehr nach einer Kunstvermittlung gefragt, die sich bewusst im Sozialen abspielt. Der Fortschritt der Kunstvermittlung geht mit dem sog. educational turn in der kuratorischen Praxis einher. In diesem Zusammenhang ist die Documenta 12 von großer Bedeutung, auf der erstmals das Vermittlungsprogramm von Anfang an ein gleichbedeutender Teil der Ausstellungskonzeption wurde. Inhaltlich teilt sich die Tagung in zwei Aufgabenfelder. Erstens werden Modelle der Vermittlungskunst und Kunstvermittlung und deren Verortung benannt: Museumspädagogik bzw. Kunstvermittlung im Museumskontext, außermuseale Vermittlung in verschiedenen sozialen Kontexten und die damit verbundene partizipatorische Praxis. So wird sich die erste Diskussionsrunde auf das Thema der gesellschaftlichen Verankerung der Künste konzentrieren. Im zweiten Schritt wird dann erörtert, welche Kompetenzen man zur Kunstvermittlung braucht. Demnach wird sich die Diskussionsrunde des zweiten Themenblocks auf die Analyse der universitären Studienprogramme der Kunsterziehung und der Kunstvermittlung fokussieren, um das Profil und die Inhalte der Hochschulbildung in diesem Bereich zu definieren, und die Disziplin der Kunstpädagogik neu zu durchdenken. Die Tagung wird begleitet von drei Workshops, die sich an all diejenigen richtet, die Interesse am Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Kunstvermittlung und der partizipatorischen Praxis haben. |
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| Referenten, Referentinnen, Diskussionsteilnehmer/innen, Gäste | |
Konstantin Adamopoulos, Köln Ana Bilankov Susanne Bosch Constanze Eckert und Anna Zosik Claudia Hummel Katharina Jedermann Alexander Henschel Referentinnen, Schweiz: Prof. Carmen Moersch Martina Siegwolf Referent/in, Österreich: Nora Sternfeld Martin Krenn Referentinnen, Region: Vesna Milić Marija Mojca Pungerčar Rena Raedle und Vladan Jeremic Referenten, Referentinnen, Kroatien: Nada Beroš Marjan Crtalić Nicole Hewitt Kontraakcija Prof. Vera Kos Paliska OPA, Jelena Bračun, Gordana Košćec, Martina Kosec, Ida Mati Loher Sonja Vuk Vesna Vuković Vertreter/innen aus pädagogischen Abteilungen kroatischer Kunsthochschulen, als auch andere interessierte pädagogische Fachkräfte (offen) Gäste und Teilnehmer/innen der Diskussions-/Arbeitsgruppen: Gruppe von Student/innen des Instituts für Kunst im Kontext Radmila Joksimović Saša Nabergoj Bojana Piškur Breza Žižović Mirjana Tomašević Dančević Vertreter/innen aus Museen und anderen Kunstinstitutionen (offen) die komplette Liste der Teilnehmer und Teilnehmerinnen |
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| Workshops | |
Die Tagung wird von drei Workshops begleitet, die sich vorrangig an KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumspädagogInnen, als auch an StudentInnen richten. Zu den Workshops werden auch ca. zehn StudentInnen aus Rijeka, Osijek oder Split zugelassen, denen die Reisekosten und drei Tagessätze erstattet werden. 1. 2. Dragan Miloševski i Susanne Bosch >, Univesity of Ulster, Belfast. Der Tandem-Workshop Bosch Miloševski gibt einerseits Impulse zur Kreativität und Kommunikation und andererseits wird Wissen über gewaltfreie Konfliktlösungen vermittelt, das sich beim kreativen Arbeiten mit Kindern als nützlich erweisen kann, oder auch mit Erwachsenen aus sozial schwierigen Kreisen. Der Workshop stellt sich außerdem die Frage nach dem Verhältnis zwischen der kreativen Praxis, der Kunst und der sozialen Integration, 3. Constanze Eckert > |
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| Veranstaltungsprogramm Symposium | |
Donnerstag, 13.5.2010 15.00-15.30 Anmeldung 15.30-15.45 Grußwort: Block 1: Kunstvermittlung - Definitionen 16.00-16.30 Alexander Henschel 16.30-17.00 Konstantin Adamopoulos 17.00-17.30 Nada Beroš 17.30-18.00 Nachfragen. Diskussion. 18.00-19.00 Rundgang durch das Museum für Zeitgenössische Kunst Zagreb Freitag, 14.5.2010 Block 2: Gesellschaftliche Kontextualisierung - Beispiele aus der Praxis 10.00-10.05 K.Jedermann odder K.Leko: Vorstellung des Tagesprogramms 10.05-10.30 Nora Sternfeld, Büro Trafo K, Wien 10.30-11.50 Vesna Vuković, BLOK, Zagreb 11.50-12.10 Constanze Eckert und Anna Zosik 12.10-12.20 Nachfragen 12.20-12.40 Marjan Crtalić, Künstler, Zagreb/Sisak 12.40-13.00 Ana Bilankov, Künstlerin, Zagreb/Berlin 13.00-13.10 Nachfragen 13.10-14.00 Mittagspause Block 3: Kultur als Privileg - Beispiele aus der Praxis und Reflexion 14.00-14.20 Vesna Milić, Museumspädagogin 14.20-14.40 Claudia Hummel, Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin 15.00-15.20 Marija Mojca Pungerčar, Künstlerin, Ljubljana, 15.20-15.40 Rena Rädle, Künstlerin, Serbien/Deutschland 15.40-16.00 Nachfragen – anschl. Pause 16.15-18.00 Diskussionsgruppen: 1. Ausgrenzung und Behinderung – Kunstvermittlung in Kliniken und anderen Einrichtungen der Pflege und Rehabilitation: Samstag, 15.5.2010 Block 4: Ausbildung und Forschung im Bereich Kunstvermittlung und Kunstpädagogik 10.00-10.05 K.Jedermann oder K.Leko: Vorstellung des Tagesprogramms 10.05-10.35 Prof. Carmen Mörsch, Leiterin des Institutes for Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste, Leiterin der 10.30-10.45 Nachfragen, Diskussion 10.45 –11.05 Claudia Hummel, Institut für Kunst im Kontext an der 11.05-11.25 Katharina Jedermann, Institut für Kunst im Kontext an der 11.25-11.35 Nachfragen, Diskussion 11.55-12.15 OPA, Jelena Bračun, Gordana Košćec, Ida Mati Loher, Martina Kosec 12.15-13.00 Nachfragen, Diskussion 13.00-14.00 Mittagspause 14.20-14.40 Prof.Vera Kos Paliska, Juraj Dobrila Universität Pula 14.40-15.00 Nicole Hewitt, Akademie der bildenden Künste Zagreb 15.00- 15.30 Susanne Bosch, Course Director of the MA Art in Public 15.30-16.00 Nachfragen, Diskussion, anschließend Pause 16.00-18.00 Diskussionsgruppen 1. Kunstpädagogik und Kunstvermittlung an Universitäten und Hochschulen 2. Public Art im Hochschulbereich - Forschung und Lehre: 3. Künstlerische Arbeit und Artistic Research 18.00-19.00 Abschlussplenum Sprachen: Vorträge: deutsch und kroatisch, simultane Übersetzung; Diskussionsgruppen: deutsch, englisch, kroatisch, konsekutive Übersetzung nach Bedarf. |
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| Anmeldung | |
| An dem Symposium und den Diskussions-/Arbeitsgruppen können sich alle Interessenten, ohne Gebühren oder Beschränkungen, beteiligen. Um das Material d.h. die Arbeitsmappen vorzubereiten und die Gruppen einteilen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich. Für TeilnehmerInnen des Symposiums, die nicht aus Zagreb kommen und Selbstzahler sind, haben wir eine bestimmte Anzahl an Vorreservierungen von Hotelzimmern vorgenommen www.hotelmiral.com |
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Der partizipatorische Imperativ ist ein Projekt des Goethe-Instituts Kroatien, unterstützt von dem Museum für Zeitgenössische Kunst Zagreb, und realisiert mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Kultur der Republik Kroatien,
der Kulturabteilung der Stadt Zagreb, der Schweizer Kulturstiftung Prohelvetia und des Österreichischen Kulturforums.
Konzeption und Ausarbeitung des Projekts: Kristina Leko, Künstlerin, partizipatorische
künstlerische Praxis, Zagreb/Köln; |
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